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Mittwoch, 14. Januar 2015

Januar - was ist los bei mir?

Hallo, Ihr Lieben! Ich hoffe, Ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. Bei uns war es nach Liverpool einige Tage ziemlich ruhig. Dann kam der große 'Bang' und mit einem Schlag war unser halbes Haus ohne Elektrizität. Nun sind die englischen Häuser sicherungstechnisch anders geschaltet, da steckt ein anderer Denkprozess (als z.B. in Deutschland üblich) dahinter. So sind in unserem Haus (aus den 'Swinging Sixties') z. B. alle Steckdosen auf einen Ring geschaltet, dieser Ring hat schlapp gemacht. Die Deckenbeleuchtung hingegen ging in jedem Raum.... auch die Wasseraufbereitung war kein Problem, die Heizung war allerdings aus. Der eilig zur Hilfe gerufene Elektriker diagnostizierte 'Kabelbrand'. Am vergangenen Samstag begann dann die Fehlersuche. Man kann es sich vielleicht vorstellen, ein Haus, gebaut 1965, diverse Besitzer, die neue Küchen, Heizungen und Bad eingebaut haben, da wurde einiges verändert über die Jahre....
Teppichboden und Underlay auf der Treppe wurden hochgenommen - freigelegt wurde eine schöne Holztreppe - vielleicht kann man daraus eine 'Feature' machen?

Die Teppichböden wurden aufgenommen, die Fussbodendielen durchsägt, und das fast in jedem Raum.... tief durchatmen war die Devise. Der Fehler wurde - nach Stunden - und bevor die Bodenfliesen im Bad rausgehackt werden mussten - nachdem ein Küchenoberschrank abgehängt wurde, endlich gefunden und eine 'Umleitung' wurde gebastelt. Leider funktionieren jetzt Abluft und Steckdose fürs Bad noch nicht, das sie in der Umleitung liegen, aber dieses kleine Problemchen beheben wir sicher auch noch....




  
Der Elektriker kommt am Wochenende wieder, dann werden nämlich noch die elektrischen Heizkörper - die kommen übrigens von hier - einzeln abgesichert, also wieder alles hochnehmen etc. aber da bin ich sowas von 'CALM'. Werde mich vielleicht durch ein bisschen SALE Shopping ablenken?
Dann ist Schwiegermutter zweimal gefallen, zum Glück ist nichts gebrochen, aber sie hat sich Beine und Ellenbogen ziemlich abgeschürft und durch häufiges Baden der Wunden (This is how we always did it!) hat sich ein Bein nun entzündet und erfordert dauernde Besuche in der Arztpraxis sowie Antibiotika.... hoffen wir das Beste. Weiteres Baden der Wunden wurde ihr untersagt, aber daran wird sie sich nicht halten, das hat sie bereits kundgetan, schliesslich 'haben wir das immer so gemacht!'
Und was mache ich in dem ganzen Chaos? Diät, was sonst! Wer es auch einmal versuchen will, ich halte mich an kein Programm, denn das funktioniert bei mir sowieso nicht. Ich habe mir lediglich die APP FitnessPal runtergeladen und das fluppt. Ich esse, was ich will - ist manchmal ein bisschen einseitig - daher nicht wirklich 'blogfähig', aber die permanente Dokumentation der vertilgten Nahrungsmittel etc wirkt. Das Gewicht fällt und ich werde in einem nächsten Post ausführlicher berichten. 
Also, dies ist erst einmal ein Zwischenbericht. Seid herzlich gegrüßt und schaut wieder vorbei!

Dienstag, 30. Dezember 2014

Liverpool im Dezember

Falls jemand hier auf der Insel 'mal eine 'richtige' City (ausserhalb von London) besuchen möchte: 
Ich sage nur Liverpool! Wir waren nach Weihnachten ein paar Tage dort. Soviel Historie, Architektur, Kultur und Musiktalent, unglaublich.
Aber seht einfach selbst. Was auf keinen Fall fehlen darf: Ein Tripp mit der 'Ferry cross the Mersey', selten so eine malerische Fährüberfahrt gehabt.
 
Und über die bekanntesten Söhne der Stadt 'The Fab Four' haben wir da noch gar nicht geredet. Die Fotos sieht man auf Instagram (sie leben leider bisher nur auf meinem iphone und wollten dort nicht weg!).
Shopping in der enormen, fußgängerfreundlichen Innenstadt ist für Liebhaber des Kommerz absolut fantastisch.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Und plötzlich ist Weihnachten dann da......



Lange habe ich keinen Post mehr geschrieben und nur auf Instagram kann man sehen, dass ich nicht untergetaucht bin, sondern durchaus die weihnachtlichen 'must dos' abarbeite. Ich bin cool, kein Stress, denn meine Weihnachtspakete zu den Lieben  über den Kanal wurden schon in der ersten und zweiten Dezemberwoche verschickt und sind schon lange angekommen.
Dies ist der erste Weihnachtsbaum von Carl und Tanja in Wien


Unser Baum steht seit dem 5. Dezember und Haus und Garten sind abends festlich beleuchtet. Da hat es gestern Abend um 21 Uhr sogar die lokalen 'Carol Singers' an die Türe gebracht. Schön haben sie das Lied 'The First Noel' - eines der schönsten englischsprachigen Carols - gesungen.



Die Weihnachtsplätzchen-Manie hat glücklicher traurigerweise diese Ufer bisher nicht erreicht. Es wird kaum erwartet, dass man Hausgebackenes produziert. Normalerweise backe ich Mince Pies wie hier, oder Christmas Cake so wie hier, dieses Jahr habe ich das nicht gemacht. So ganz ohne Druck backte ich doch einen relaxten Stollen. Inspiriert durch die ganzen deutschen Blogbeiträge im Net packte es mich letzte Woche wieder und ich machte (zum allerersten Mal) Pfeffernüsse.
Beide Rezepte wählte ich gedanklich für meine Familie aus. Ich bin ja das Produkt einer 'Mischehe', jedenfalls sehen meine Eltern das so. Meine Mutter, hardcore Protestantin aus Thüringen - vielleicht spukt Martin Luther sogar durch ihre Ahnengallerie, wer weiss das schon? - hat da so ihre eigenen Vorstellungen. Sagen wir es so, sie fühlt sich immer noch sehr nahe dran! Der Stollen (selbstverständlich mit Kreuzzeichen gebacken) symbolisiert im dortigen Stollenland das eingewickelte Jesuskind - klar, man kann nicht einfach einen festliches Rosinenbrot geniessen, um sich nicht schuldig zu fühlen, muss es gleich das Jesuskind symbolisieren! 
Mein Vater kommt aus der mennonitischen Freikirche, diese Ecke des protestantischen Spektrums ist auch nicht weniger davon überzeugt, den einzig richtigen Draht nach 'oben' zu haben, allerdings in der Ausübung wesentlich karger und noch weniger spaß- oder lustorientiert.... so sind sich meine Eltern dann auch meist uneins, was die Einhaltung ihrer 'Glaubensregeln' angeht. Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, wir Kinder haben im Elternhaus die volle Gewalt des Protestantismus abgekriegt - und das obwohl (oder vielleicht gerade deswegen?) wir in einer vorwiegend katholischen Gegend aufgewachsen sind. Das war nicht so einfach und klar wird mir das erst, seit ich auf dieser 'heidnischen' Insel (Zur Erklärung: In Großbritannien gehören prozentual deutlich weniger Menschen einer Kirche an bzw. praktizieren eine Religion als z.B. in Deutschland oder Frankreich) lebe. Die Pfeffernüsse haben die besagten Mennoniten, die in den Niederlanden gegründet wurden, von dort mitgebracht und an ihren Niederlassungsorten verteilt. So findete man sie heutzutage ganz oft in den 'deutschen' Teilen der USA (Zur Erinnerung: Dreizehn mennonitische Familien aus Krefeld segelten auf der Concord in die USA und gründeten dort Germantown/Philadelphia). 
Mein Rezept geht so:
50g fein gehackte Mandeln, bei mir unabgezogen
200g Honig
100g hellbrauner Muskovadozucker
50g gesalzene Butter, ansonsten eine Prise Salz zufügen
50g Zitronat/Orangeat klein gehackt
350g Mehl, bei mir feines Dinkelmehl
2-3 EL spanischen Brandy (oder Rum)
1 TL Backpulver
Nun die Gewürze:
1 TL gemahlenen Koriander
1 TL gemahlenen Ingwer
1/2 TL gemahlenes Zimt
1/4 TL gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlenen schwarzen Pfeffer
1/2 TL Muskatnuss
1/2 TL gemahlenes Kardamom
1/2 TL gemahlene Fenchelsamen
Die trockenen Zutaten gut vermischen. In einem Topf den Zucker, Honig mit Butter schmelzen, Brandy zugeben, mit den trockenen Zutaten vermischen. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie im Kühlschrank mindestens über Nacht ruhen lassen, geht auch mehrere Tage. Zum Backen den Teig in Stränge rollen und in kleine Stücke schneiden, jedes Stück zu einer walnussgroßen Kugel rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 - 12 Minuten abbacken. Die Pfeffernüsse sind zuerst ziemlich hart, werden aber, in einer Dose aufbewahrt, mit der Zeit weicher. Wer mag kann sie noch mit Puderzuckerguss überziehen, oder Schoki geht auch.
Also, liebe Leser und insbesondere liebe Familie und liebe Freunde - Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2015.
Und wenn Ihr alles gut vorbereitet habt, dann könnt Ihr Euch jetzt zurücklehnen und entspannen! Stresst Euch nicht mehr und lasst nur die positive Gedanken rein! Ich bügle noch ein bisschen und dann geht es abends zum Thai :o))

Montag, 1. Dezember 2014

Datteln im Speckmantel - it's Party Time

Datteln im Speckmantel sind bei uns heiss-begehrt. Diese Datteln hatte uns mein Sohn bei seinem letzten Besuch (Ramadan) aus Abu Dhabi mitgebracht. Nun sollten sie endlich verwendet werden. Auf der Packung fand ich, nachdem ich die Brille aufgesetzt hatte, auch ein TÜV Zeichen. Da TÜV Technischer Überwachungsverein bedeutet, frage ich mich, was ist an Datteln technisch und was gilt es im mittleren Osten durch den deutschen TÜV bei den Datteln zu überwachen? Falls das jemand weiss, ich bin interessiert!
Die Datteln werden aufgeschlitzt und vom Stein befreit, anstelle des Steins ein Stückchen Fetakäse hineinstopfen. Nun Datteln mit dünn ausgerolltem Speck oder Pancetta umwickeln. Dies kann man gut vorbereiten.
Wenn dann der Besuch kommt, die Datteln für 10 - 15 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Gäste begrüßen und Drinks austeilen.
Etwas abkühlen lassen und eventuell halbieren, Cocktail Stick einstecken und mit dem Drink der Wahl  geniessen.Schmeckt sehr gut zum Bierchen oder auch zum Prosecco.
Und was macht der Sohn? Nach fast drei Jahren im mittleren Osten ist er seit November wieder in Europa. Ich freue mich, denn er hat seine Zelte erst einmal in Wien aufgeschlagen. Mit seiner Freundin richtet er gerade das erste Nest ein. Jobs gab es in einem der bekannten Luxushotels. Obwohl Wien nun nicht gerade im die Ecke ist, freue ich mich doch, ihn gewissermaßen wieder in der Nähe zu haben.

Samstag, 22. November 2014

Saturday in my kitchen - immer wieder samstags

Vielleicht habt Ihr Euch ja schon gefragt, wo ich geblieben bin, und ob es mir die Sprache verschlagen hat? Ich kann Euch versichern, dem ist nicht so. Ich habe sogar einiges gekocht, denn 'immer wieder samstags' laufe ich zu Höchstform auf. Der letzte Samstag war da keine Ausnahme. Abends hatten wir Gäste eingeladen. Nach dem Frühstück ging es zuerst zum Metzger, der empfahl mir ein Stück 'Brisket' für langsames Braten bei niedriger Temperatur. Dann weiter zum Markt, dort kaufte ich fantastische Kartoffeln fürs Kartoffelpüree und Brokkoli und Fenchel für die Gemüsebeilage sowie ein Kilo Schalotten für die Bratensauce. Weiter ging's ins Blumengeschäft für die Dekoration. Wäre ich mehr 'switched on', hätte ich jeden Schritt fotografiert. Bis auf ein paar Instagram Posts habe leider nichts für die Nachwelt festgehalten. Daran muss ich arbeiten, denn sonst wird das mit diesem Blog nix mehr! Schwierig, denn auch mein Einkaufs-Wägelchen musste bewegt werden und Hubby hatte ich auch untergehakt.... und Spass hatten wir reichlich....
Was gab es nun zum Abendessen? Vorspeise war eine geräucherte Knofisuppe mit Petersilienpesto - kann ich dringend empfehlen! Die geräucherten Knofizehen hatte ich bei der letzten Frankreichdurchfahrt im Oktober erstanden - sie sind offenbar eine Spezialität aus dem kühleren Norden Frankreichs -  und seither hatten sie ihr ausserordentliches Aroma in meiner Küche verströmt. Als Hauptgericht gab es einen Rinderbraten der mit Trockenpflaumen und Schalotten und etwas Rotwein sehr laaaaaage geschmort wurde, so lecker. Der Nachtisch: Blätterteigtörtchen mit Frangipane und Pflaumen - einfach, aber gut! Das Rezept für die Knofisuppe stelle ich Euch gerne vor, den Braten lieber erst, wenn ich auch schöne Fotos habe......
Also drei ganze Knofizwiebeln schälen und in feine Scheibchen schneiden. Drei große Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Knofi in reichlich Olivenöl anbraten (aufpassen, dass er nicht verbrennt), Kartoffelstücke zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Wasser aufgiessen und 2 EL der selbstgemachten Gemüsepaste aus dem Thermomix zugeben. Die Paste hat meine Lieblingsschwester für mich in ihrem Thermomix angefertigt, Rezepte kann man im Net finden. Eine Stunde köcheln lassen. Durch die lange Kochzeit hält sich der nachhaltige Effekt des Knofis etwas in Grenzen ;o). Mit dem Blender passieren und einen Becher Schlagsahne zugeben, abschmecken mit Salz, Pfeffer und etwas Brandy. Die Pesto aus frischer, glatter Petersilie, Pininenkernen, dem Saft einer halben Zitrone, etwas Meersalz und Rapsöl anfertigen. Die Suppe vor dem Servieren mit der Pesto beträufeln. Schade, dass es keine Fotos gibt - es sah nämlich sehr nett aus! Ich finde es so schwierig die Gäste bei einem Drink zu unterhalten, die Vorspeise anzurichten und dabei auch noch Fotos zu machen. Wem geht das genauso??
Dies  war der Samstag letzte Woche. Nun ratet was ich heute mache? Klaro, der Dinner Party zweiter Streich. Hubby und sein jüngster Sohn haben beide in der nächsten Woche Geburtstag. Da Sohn mit Freundin dann im Urlaub auf Barbados sein wird, feiern wir heute Abend ein bisschen vor. Schwiegermutter kommt noch hinzu und es gibt Schweinebraten mit Birnen in Cider-Sauce, Roast Potatoes, verschiedene Gemüse und Apple/Plum Crumble, freut Euch jetzt bloß nicht schon  auf die volle Fotostrecke..... ich tu was ich kann, versprochen!

Sonntag, 9. November 2014

Mexican Chicken with Mole - Mexikanisches Hühnchen mit Mole


Das Foto gibt wieder nicht viel her, daher zum Trost im Anhang noch ein paar Herbstimpressionen. Von diesem Gericht hatte ich vor einiger Zeit auf verschiedenen Blogs und auch im 'Good Food' Magazine der BBC gelesen. Es gibt verschiedene Versionen und ich habe mir nach Durchsicht der einzelnen Rezepte meine eigene zusammengekocht.Vier gute Portionen ergibt dieses Rezept und schmecken tut es vorzüglich:
6 ausgelöste Hähnchenoberschenkel, ohne Haut in mundgerechte Stücke geschnitten
500ml Passata, bei mir selbstgemacht
2 Dosen eingemachte Bohnen, bei mir Cannellini
1 große rote Zwiebel, in feine Stückchen geschnitten
4 Knofizehen, durchgepresst
1 rote Paprika, in kleine Stücke geschnitten
1 TL smoked Paprikapulver
1 TL Paprikapulver
1 Msp gemahlenes Zimt
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Koriander
2 EL Chipotle Sauce (bei mir von Heinz)
1 Stückchen dunkle Schokolade
2 EL Erdnussbutter, gerne auch Crunchy
Salz, Pfeffer
Olivenöl
geriebenen Cheddarkäse und Saure Sahne zum Bestreuen
Zuerst die Zwiebel mit dem Knofi anschwitzen, die Hähnchenstücke und Paprikastücke zufügen. Gewürze nach und nach zugeben und mit anschwitzen. Abgespülte Bohnen zufügen und mit Passata aufgiessen. Mit Salz und mit Pfeffer würzen und ca. 45 Minuten leise simmern lassen. Mit Schoki und Erdnussbutter andicken. Kann in Tortilla Wraps serviert werden, wir haben Reis dazu gegessen.



Mittwoch, 5. November 2014

TV Dinners - was bringt der Herbst Neues

Wie schon im vorherigen Post erwähnt, mache ich es mir in der dunklen Jahreszeit auch gerne vor dem TV gemütlich. Essen gibt es dann auf dem Schoß ich habe schließlich keine kleinen Kinder mehr, denen ich ein gutes Vorbild sein muss auf einem nett angerichteten Tablett. Es hat sowieso  Vorteile, wenn man
a) nicht mehr bei Muttern lebt - ich zitiere: 'Beim Essen liest man nicht!' 'Sitz gerade!' - bei dieser Bemerkung boxte mein Vater mir auch gerne kräftig in den Rücken!', 'Ellbogen vom Tisch!', 'Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt', 'Schmatz nicht!' usw usw.
b) keine Kinder mehr im Haus hat - ich zitiere mich: 'Mit vollem Mund spricht man nicht!', 'Wie heisst das Zauberwort?', 'Nimm auch das Messer hinzu....', 'Probier bitte auch das Gemüse', 'Beide Hände auf den Tisch'
Man darf endlich das tun, was man will. Computer (oder Tablet oder Kindle oder Smart Phone oder Magazine oder Tageszeitung) am Frühstückstisch, nur mit einer Gabel essen und eine Hand dabei auf dem Schoß legen, die Suppe vom Löffel schlürfen und eben auch vor dem TV essen. Wie sagt Hubby immer: 'This is a free country, you can do what you like!' - Danke Hubby!
Bei diesem TV Dinner gab es zwei 'Spreads' - Aufstriche sagt man wohl. Zum einen den bereits hier vorgestellten Hühnchen-Walnuss-Aufstrich aus der Türkei (boa, der ist so lecker, ich könnte mich da reinlegen!) und zum anderen einen Kürbis-Hummus inspiriert durch diesen Beitrag von Ilse. In Deutschland hatte ich einen Hokkaido Kürbis gekauft, die sind hier nicht 'main stream' - ich verwende normalerweise Butternut Squash. Den Hokkaido habe ich geschält (ich weiss, das muss man nicht!) und in Spalten geschnitten mit Knofiöl und Salz im Backofen geröstet und dann mit Tahini-Paste und dem Saft einer Mandarine und reichlich Pfeffer vermischt. Sehr lecker war das.  Dazu gab es etwas Salat und einige Mandelkerne von den Bäumen auf Mallorca. Ein Stück Käse durfte auch nicht fehlen, dazu knuspriges Baguette, was will man mehr? Ein Glas Rotwein natürlich, aber sorgt Euch nicht, auch das gab es.
Was schaue ich nun zu dieser Jahreszeit:
Die 5. Staffel von Downton Abbey - ich frage mich, wie weit kann Julian Fellowes diese Story noch spinnen? Sie ist so gut gemacht, da bleibt selbst Hubby manchmal sitzen und schaut mit mir, allerdings wirklich nur manchmal!

Weiterhin geben sich Rom und Italien in verschiedenen Programmen die Ehre. Ich bin ja auch begeisterter 'Armchair Traveller' und genieße es daher im Winter die Urlaubsmöglichkeiten fürs kommende Jahr im Kopf schon einmal durchzuspielen, und ein bisschen Geschichte kommt bei mir auch immer an. Derweil begeisters sich Hubby für alle möglichen Sportarten. So ist für jeden etwas dabei.